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ISO 16890 - Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik
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14.03.2018 08:42

ISO 16890 - Luftfilter für die allgemeine Raumlufttechnik

Umsetzung der ISO 16890

Quelle: CCI-Zeitung, Ausgabe 02/2018

Die DIN EN ISO 16890 löst die bisherige DIN EN 779 ab und beschert der LüKK neue Herausforderungen. Im Juni endet die 18 Monatige Übergangsfrist, damit werden die bekannten Filterklassen M und F entfallen. Diese werden durch die neue Bezeichnungen ISO ePM ersetzt, (ePM; „e“ – efficiency (Effizienz); „PM“ - particle matter (Stoffteilchen)) bei denen die Filterklassen auf Basis von Abscheidungen von Partikeln der Größen bis 1 μm (PM1), bis 2,5 μm (PM2,5); bis 10 μm (PM10) und 10 μm und größer  (PM Coarse) festgelegt werden. Zur Orientierung, welche dieser neuen Filterklasse ISO ePM in etwa einer bisherigen Filterklassen G, M oder F entspricht, haben der europäische LüKK-Verband EVIA und der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) eine Übersetzungstabelle herausgegeben. Während die neue DIN EN 16798 Teil 3 "Lüftung von Nichtwohngebäuden" (November 2017) weiterhin die M- und F-Filterklassen enthält, berücksichtigt die neue VDI 6022 Blatt 1 "Hygieneanforderungen an RLT-Anlagen und Geräte" (Januar 2018) bereits die neuen ISO ePM-Klassen. Die CCi-Zeitung hat bei Luftfilter-Herstellern nachgehakt, wie und ob die neue ISO ePM-Norm bereits auf den Markt angekommen ist und welche Auswirkungen diese haben wird.

 

Wie lassen sich die neuen Anforderungen an Luftfilter für den Markt umsetzten?

Die Umsetzung der neuen Anforderung wird sich, nach Aussage verschiedener Hersteller, deutlich positiv auswirken, zumindest mittel- bis langfristig. Dank der neuen Norm ist es für den Anwender klarer als die alte DIN EN 779, im Bezug auf die Luftfilterklassen. Nun wird klar ersichtlich, was ein spezifischer Filter tatsächlich leistet. So entspricht zum Beispiel die Filterklassifizierung ISO ePM1 60% einem Fraktionsabscheidegrad von 60 % gegenüber PM1 (Partikel bis 1 μm).

Dies ermöglicht eine gezielte Filterauswahl bezogen auf einzelne Anwendungsfälle "Jetzt lässt sich die Effizienz verschiedener Filter deutlich besser vergleichen" erläutert Camfil. "Wir sehen einen hohen Vorteil für die Branche, da wir uns nun mit den neuen Filterklassen als Experten für Raumluftqualität positionieren können", ergänzt Vokesair. Auf eine Herausforderung verweist Kalthoff:

So muss noch eine Vielzahl von technischen Regeln, die im Hinblick auf die neuen Filterklassen überarbeitet werden. Aber danach dürfte das Verständnis der neuen Filterklassen deutlich zunehmen.

 

Spüren Sie bereits, dass die neuen Luftfilterbezeichnungen im Markt angekommen sind und die Anfragen zu "neuen Luftfiltern" zugenommen haben?

Die Antworten auf diese Frage sind gemischt. "Das Gros der Kunden denkt noch in der alten M- und F-Klassifizierung. Dennoch ist ein deutliches Interesse spürbar, sowohl bei der Auswahl der geeigneten Filterklasse als auch beim generellen Verständnis der neuen ISO-Norm", schreibt zum Beispiel AAF (American Air Filter).

Kalthoff antwortet mit kleinen Ergänzungen ("gestiegene Nachfrage nach ISO ePM-Filtern besonders bei OEM-Kunden") und Camfil ergänzt ("wir erwarten mehr Nachfrage durch die neue VDI 6022"). Trox und Vokesair berichten von einer spürbar gestiegenen Nachfrage zu Schulungen und Informationsveranstaltungen zur DIN EN ISO 16890, was ein steigendes Interesse der LüKK an dem neuen Thema wiederspiegelt. Auch hier lautet das Resümee: Bis sich die neuen ISO ePM-Klassen durchgesetzt haben, wird es wohl noch länger dauern.

 

Hat Ihr Unternehmen einen starken Beratungs- und Erklärungsaufwand gegenüber Kunden bezüglich der neuen ISO ePM-Filterklassen?

Hier gibt es ein Klares "Ja". "Der Aufwand und die Nachfragen zur neuen DIN EN ISO-Norm haben stark zugenommen. Die Kunden wünschen oft einen Besuch vor Ort, um ihre Mitarbeiter hinsichtlich der Beweggründe, des neuen Normungsansatzes und deren Auswirkungen schulen zu lassen. Darüber hinaus führen wir auch halbstündige Webinare zu diesem Thema durch, die bei unseren Kunden sehr gut ankommen", so berichtet Trox. "Wir erleben bei unseren Schulungen und Gesprächen zu diesem Thema, dass die neue Filterklassifizierung überwiegend positiv aufgenommen wird. Wir bekommen von vielen Kunden positive Rückmeldung darüber, dass sie es sehr begrüßen, jetzt ihre Filteranforderungen klarer vorgeben zu können", berichtet zum Beispiel Camfil. "Hauptsächlich wird noch eine Übersetzung der EN 779-Klassen auf die neue Norm angefragt und welche Filter jetzt in RLT-Anlagen empfohlen werden. Dabei wird aus Anwendersicht weniger der Mehrwert in der Norm gesehen, sondern ein weiteres Anpassungsverfahren, das die Filterwahl erschwert", schreibt Kalthoff.

Übersetzungstabelle von bisherigen G-, M- und F-Filterklassen gemäß DIN EN 779 auf die neuen Filterklassen ISO ePM gemäß DIN EN ISO 16890. (Quelle: EVIA, FGK-Verband)

bisher künftig
M5 ePM10 ≥ 50%
F6 ePM2,5 ≥ 50 50%
F7 ePM10 ≥ 50% oder
ePM2,5 ≥ 50 65%
F8 ePM1 ≥ 70%
F9 ePM1 ≥ 80%

Einzusetzende Luftfilterklassen in Abhängingkeit von der vorliegenden Außenluftqualität AUL und der gewünschten Zuluftqualität ZUL. (Quelle: VDI 6022 Blatt 1)

  ZUL1 (sehr hoch) ZUL2 (hoch) ZUL3 (mittel)
AUL1
(sauber)
ISO ePM 10 ≥ 50% +
ISO ePM 1 ≥ 50%
ISO ePM 1 ≥ 50% ISO ePM 1 ≥ 50%
AUL2
(belastet)
ISO ePM 2,5 ≥ 65% +
ISO ePM 1 ≥ 50%
ISO ePM 10 ≥ 50% +
ISO ePM 1 ≥ 50%
ISO ePM 10 ≥ 50% +
ISO ePM 1 ≥ 50%
AUL3
(stark belastet)
ISO ePM 1 ≥ 50% +
ISO ePM 1 ≥ 80%
ISO ePM 2,5 ≥ 65% +
ISO ePM 1 ≥ 50%
ISO ePM 10 ≥ 50% +
ISO ePM 1 ≥ 50%

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