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Luftdichtheit von Lüftungsleitungen: saubere und gesunde Luft in jedem Gebäude

Die Luftdichtheit von Luftleitungen bekommt immer mehr Bedeutung. Durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und höhere Anforderungen an die Hygiene von raumlufttechnischen Anlagen müssen Luftleitungen mit immer höherer Luftdichtheit hergestellt und montiert werden.

Mit uns erreichen Sie saubere und gesunde Luft in Wohn- und Nichtwohngebäuden durch luftdichte Lüftungssysteme.

3 Gründe für hohe Luftdichtheit in Lüftungsanlagen

Eine hohe Luftdichtheit ist heute kein „Nice-to-have“ mehr, sondern durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und steigende Hygieneanforderungen an raumlufttechnische Anlagen zum festen Bestandteil jeder Planung geworden. Diese drei Faktoren sprechen für eine möglichst hohe Luftdichtheitsklasse in Ihrem Projekt:

Leckage an einer Luftleitung durch mangelnde Luftdichtheit

Planungssicherheit durch exakte Luftmengen

Dadurch, dass die geplanten Luftmengen am vorgesehenen Einsatzort in der Luftleitung ankommen, ist eine genau Planung möglich.

Innenansicht eines hygienisch sauberen Luftkanals ohne Verschmutzung

Hygiene & Gesundheit durch dichte Luftleitungen

Saubere und gesunde Luft zeichnet sich dadurch aus, dass keine Verschmutzungen enthalten sind. Mit einer hohen Luftdichtheitsklasse sorgen Sie für hygienische Luftleitungen.

Energieeffiziente Lüftungsanlage durch dichte Luftleitungen

Energieeffizienz durch geringere Leckluftmenge

Dichte Lüftungsleitungen senken die Betriebskosten und verschwenden keine Energie für überflüssige Luftmengen oder Heizung und Kühlung und sparen damit bares Geld. Durch weniger Energieverbrauch wird auch der CO₂-Ausstoß reduziert, was wiederum dem Umweltschutz zugutekommt.

Luftdichtheitsprüfgerät airLPT321 - Prüfung leicht gemacht

DAS Gerät von Profis, mit Profis, für Profis entwickelt.

Prüfungen der Luftdichtheit leicht gemacht mit dem Luftdichtheitsprüfgerät airLPT321. Das Luftdichtheitsprüfgerät airLPT321 dient zur Ermittlung der Leckluftmenge und der erreichten Luftdichtheitsklasse nach DIN EN 16798-3, DIN EN 1507 und DIN EN 12237 speziell in raumlufttechnischen Anlagen. Durch die automatische Ermittlung der Luftdichtheitsklasse (LDK) ergibt sich ein breites Anwendungsfeld von Kleinstanlagen (7 m² Oberfläche) bis hin zu Großanlagen.

Das airLPT lässt sich bequem per Android-App steuern.

Luftdichtheitsprüfgerät airLPT321 zur Messung der Leckluftmenge

Unser Service für Sie:
Luftdichtheitsprüfung vor Ort nach DIN EN 1507 & DIN EN 12237

Baustellenoptimiertes Prüfverfahren

Die Dichtheitsprüfungen sollten in jedem Stadium der Ausführung durchgeführt werden, in dem die gesamte Dichtheit geprüft werden kann und erforderliche Reparaturen leicht vorgenommen werden können. Die Prüfung der Luftdichtheit (A, B, C oder D) eines installierten Luftleitungssystems erfolgt nach DIN EN 1507 (rechteckiger Querschnitt) bzw. DIN EN 12237 (runder Querschnitt).

Bei der Vor-Ort-Prüfung erfolgt die Feststellung des Ist-Zustandes (Luftdichtheit) des betreffenden Anlagenabschnitts mittels eines normgerechten Messaufbaus. Vor Beginn der Prüfung ist der zu prüfende Abschnitt vom übrigen System vollständig abzudichten. Zum Einsatz kommt ein kalibriertes Messgerät mit automatischem Protokollierungssystem. Die Ergebnisse der Messung werden in einem Prüfprotokoll gemäß DIN EN 1507 bzw. DIN EN 12237 bestätigt. Die Ermittlung der Oberfläche erfolgt nach DIN EN 14239.

Informationen und Terminvereinbarung

Kontaktieren Sie uns unter 0341-234 602-0 oder senden Sie eine E-Mail an info@airleben.de

Normen & Richtlinien zur Luftdichtheit im Überblick

Nicht nur verschiedene LÜKK-Verbände und Lüftungs-Experten sind sich einig, dass luftdichte Leitungen für eine nachhaltige Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Das Gebäudeenergiegesetz, kurz GEG, beschreibt seit Ende 2020 die energetischen Anforderungen bei Wohngebäuden und Nicht-Wohngebäuden und löste somit die Energieeinsparverordnung (EnEV), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) ab.

Der Zweck des GEG ist wie folgt beschrieben: „Zweck dieses Gesetzes ist ein möglichst sparsamer Einsatz von Energie in Gebäuden einschließlich einer zunehmenden Nutzung erneuerbarer Energien zur Erzeugung von Wärme, Kälte und Strom für den Gebäudebetrieb.“

Die Anforderungen an die Luftdichtheit von Lüftungsanlagen sind in mehreren Normen und Richtlinien verankert, die Planer, Ausführende und Prüfer gleichermaßen kennen sollten. Die wichtigsten im Überblick:

DIN EN 16798-3 Energetische Bewertung von Gebäuden

  • "Die bauseitige Prüfung eingebauter Anlagen wird in DIN EN 12599 beschrieben."
  • "Die Dichtheitsklasse muss nach DIN EN 12599 überprüft werden."
  • DIN EN 12599 Prüf- und Messverfahren für die Übergabe von eingebauten RLT – Anlagen

  • Messungen nur an Teilstrecken möglich
  • zweckmäßig, Messungen während der Montage der Anlage durchzuführen
  • Prüfdruck 200 Pa, 400 Pa, 1.000 Pa (Über- und Unterdruck)
  • Prüfdruck in der Mitte des mittleren Betriebsdruckes
  • arithmetisches Mittel zwischen Anfang und Ende einer Luftleitungsteilstrecke
  • VDI 3803 Blatt 1 - Mindestanforderungen an Luftleitungen

  • "Die bauseitige Prüfung eingebauter Anlagen wird in DEN EN 12599 beschrieben."
  • "Klasse ATC 4 (B) ist die allgemeine Mindestanforderung an Luftleitungen [...]"
  • DIN 18379 VOB Teil C - Dichtheitsprüfung als besondere Leistung

  • Dichtheitsprüfung von luftführenden Anlagenteilen
  • besondere Leistung
  • Vergleichen Sie die Luftdichtheitsklassen

    Das Verhältnis zwischen jeder Luftdichtheitsklasse beträgt 1:3.

    Das bedeutet, dass die Luftdichtheitsklasse B 3-mal mehr Leckage in der Luftleitung aufweist als die Luftdichtheitsklasse C.

    Vergleichsgrafik: Leckagemenge der Luftdichtheitsklassen

    Energieeffizienz

    Dichte Luftleitungen und Lüftungskomponenten sind energieeffizient und senken dauerhaft Ihre Betriebskosten.

    Wir betrachten für dieses Beispiel eine Luftleitung mit einer Fläche von 10 m² mit der maximal zulässigen Luftdichtheitsklasse B und der besseren Luftdichtheitsklasse C unter einem Prüfdruck von 100 Pa.

    Tabelle: Energieverlust durch Leckage

    Weitere Maßnahmen für mehr Luftdichtheit in Luftleitungen

    Durch den Einsatz dieser Dichtecke ergibt sich eine vollflächige, also plane Dichtung in einer Ebene. Es gibt keine Materialdopplung und ein Verrutschen in den Innenbereich der Luftleitung ist nicht möglich. Diese Ausführung ist durchaus mit einer vorgefertigten Dichtung zu vergleichen. Sie erhalten eine schnelle, einfache und zuverlässige Möglichkeit zum Abdichten der Flanschverbindungen an eckigen luftführenden Bauteilen.

    Im Seminar werden die normativen und physikalischen Grundlagen einer Luftdichtheitsprüfung dargestellt, das Prinzip erklärt und praktische Hinweise und Tipps vermittelt. Im praktischen Teil des Seminars wird die Funktionsweise des Luftdichtheitsprüfgerätes erläutert und die Anwendung an einem Testaufbau einer Luftleitungsstrecke durch die Teilnehmer geübt. Fehlerquellen bei der Dichtheitsprüfung auf der Baustelle werden analysiert.

    Die wichtigsten Fragen & Antworten auf einen Blick.

    Was versteht man unter Luftdichtheit bei Lüftungsanlagen?

    Luftdichtheit beschreibt, wie wenig Luft ungewollt aus einer Lüftungsleitung entweicht (Leckage). Je dichter das System, desto genauer entspricht die tatsächlich transportierte Luftmenge der geplanten Menge - das verbessert Hygiene, Energieeffizienz und Planungssicherheit gleichermaßen.

    Welche Luftdichtheitsklassen gibt es?

    Nach DIN EN 1507 und DIN EN 12237 werden Lüftungsleitungen in die Klassen ATC 1 bis ATC 4 eingeteilt (früher LDK A bis D). Zwischen den Klassen besteht jeweils ein Verhältnis von 1:3 bei der zulässigen Leckluftmenge. Für die meisten Anlagen gilt ATC 4 als Mindestanforderung.

    Wann muss eine Luftdichtheitsprüfung durchgeführt werden?

    Die Prüfung sollte in jedem Stadium der Ausführung erfolgen, in dem die Dichtheit vollständig geprüft und nötige Nacharbeiten noch einfach durchgeführt werden können. Idealerweise also während der Montage, bevor Anlagenteile verkleidet oder unzugänglich werden.

    Wie läuft eine Luftdichtheitsprüfung vor Ort ab?

    Der zu prüfende Abschnitt wird vollständig vom übrigen System abgedichtet und mit einem kalibrierten Messgerät, wie unserem airLPT321, nach DIN EN 1507 bzw. DIN EN 12237 geprüft. Das Ergebnis wird automatisch protokolliert und in einem normgerechten Prüfprotokoll dokumentiert; die Oberfläche wird dabei nach DIN EN 14239 ermittelt.

    Ist die Luftdichtheitsprüfung gesetzlich vorgeschrieben?

    Direkt vorgeschrieben ist die Prüfung nicht für jedes Projekt, jedoch fordern das GEG sowie einschlägige Normen (u.a. VDI 3803 Blatt 1) einen definierten Mindeststandard an Luftdichtheit. Die Prüfung ist zudem in der VOB Teil C (DIN 18379) als "besondere Leistung" gelistet und wird häufig vertraglich vereinbart oder vom Auftraggeber gefordert.

    Was kostet eine Luftdichtheitsprüfung?

    Die Kosten hängen von Anlagengröße, Zugänglichkeit und Prüfumfang ab. airleben bietet die Prüfung als Vor-Ort-Service mit mobilem Prüfgerät an. Nehmen Sie für ein individuelles Angebot einfach unter 0341/234 602-0 oder per E-Mail an info@airleben.de Kontakt auf.